Eiche ist nicht gleich Eiche

Fass an Fass reihen sich in unseren Kellern die Rotweine und reifen dabei die wunderbaren Aromen aus.

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Im Gegenteil, die Eiche, die geschlagen wurde, um ein exklusives Fass werden zu dürfen, ist mit entscheidend für den späteren Geschmack der Rotweine, die dort ausgebaut werden.

Einige Rotweinsorten, wie der Blauburgunder exclusiv, Zweigelt und Ruster Rubin werden in Eichenfässer aus dem Brunner Wald ausgebaut. Die Fässer fassen 4000 Liter und können ca. 30 Jahre verwendet werden.

6 bis 9 Monaten verbleiben die Sorten jeweils im eigenen Fass, die dadurch weicher, milder und bekömmlicher werden. Die genaue Lagerzeit setzt unser Kellermeister fest, indem er immer wieder testet und probiert.

Blaufränkisch Reserve, Ruster barrique, Avantgard und der Ruster Red werden hingegen in Fässern aus echter französischer Eiche zur Reife und Geschmacksbildung aufbewahrt („barrique“).

Das Holz dieser Eiche nun gibt Aromen und Tanine ab, die für den ureigenen Geschmack der barrique-Weine mit verantwortlich sind.

9 bis 12 Monate reifen die Weine dann im 225 Liter „kleinen“ Eichenfässern und bilden so ihren ganz eigenen Duft und ihr üppiges Bouquet aus. Der Ruster Red, ein Cuveé aus besten Blaufränkischen Lagen,  hingegen bleibt schon mal drei Jahre unter Verschluss. Intensive, fein austarierte und vielschichtige Geschmacksebenen sind hier der Lohn aller Mühen und Zeit.

05.03.16 Beitrag von: Michael Jaugstetter

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