Ja, wo ist denn der Osterhasi?

Die fröhliche Osterzeit ist in Sicht. Wir freuen uns.

happy child baby dressed as the Easter bunny rabbit on the grass with flowers

Dieser süße Fratz macht nicht nur gute Laune, sondern weckt auch Frühlingsgefühle. Jetzt ist es bald soweit: Osterhasen hoppeln als Frühlingsboten der Osterzeit über die Wiesen, durch sämtliche Magazine und sind Bestandteil unserer Dekoration.

Warum wir Ostern mit Frühling assoziieren, ist noch recht plausibel, denn in der Westkirche fällt Ostern immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Das ist im Gregorianischen Kalender also frühestens der 22. März oder spätestens der 25. April.

Aber woher stammt eigentlich die Verbindung des lustigen Hasen mit Ostern? Ein schlichter aber schneller Eierlieferant? Endlich mal eine Abwechslung zum Huhn? Ein Wunder Jesu?

Letzteren müssen wir schon in Zusammenhang mit Ostern bringen. Schließlich feiern wir im Christentum jedes Jahr die Auferstehung Jesus Christi, dem Sohn des heiligen Vaters, der den Tod überwunden hat.

Erinnert der Buchstabe “O” an die schönen großen runden Ohren des Hasen? Nicht ganz.
Das Wort Ostern geht zurück auf die germanische Göttin “Ostara”, von der sich nicht nur der deutsche, sondern auch der englische Begriff (auf Englisch heißt Ostern “Easter”) ableitet.

Vielleicht liegt es schlicht daran, dass am frühen Morgen die Hasen bei den ersten warmen Sonnenstrahlen auf den grünen Wiesen herumlaufen und an den ersten bunten Blumen knabbern. “Ostarum” heißt nämlich im griechischen auch “Morgenröte”.

Easter day

Gar nicht so schlecht diese Lösung. Aber die wahrscheinlichere Herleitung liegt etwa 330 Jahre zurück.
Im Jahr 1682 erwähnte ein Arzt aus Heidelberg erstmals den Osterhasen, der die Nester mit den bunten Eiern für die Kinder versteckte. Ihm zufolge soll der Brauch im Elsass, in der Pfalz und am Oberrhein entstanden sein. Warum der Hase aber zum Osterhasen wurde, weiß keiner mehr ganz genau.

Warum bringt ein Hase Eier?

Viele Geschichten erzählen vom Osterhasen. Eine besagt, dass viele Hasen im Frühling Futter in den Gärten der Dörfer suchten. Nach dem langen Winter fanden sie woanders kein Fressen mehr. Eigentlich sind Hasen sehr scheue Tiere und kommen sonst nie in die Nähe von Menschen. Deshalb glaubte man früher, dass Hasen in die Gärten kamen, um Ostereier zu verstecken.

Im Laufe der Geschichte haben sich weltweit viele Osterbräuche mit historisch unterschiedlicher Entstehungsgeschichte entwickelt.

Entwickeln Sie doch einfach Ihren ganz eigenen persönlichen Osterbrauch und öffnen Sie beim Osterfest eine gute Flasche aus der Elfenhof-Kollektion! Dann bereitet das Osterfest den Kleinen mit den bunten Eiern und den Großen mit den schmackhaften Tropfen viel Spaß!

04.03.16 Beitrag von: Alexandra Viefers

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