Muttertag – ein Tag der Freude und Liebe

Die meisten Mamis wünschen sich eine Auszeit – also vielleicht beschenken wir sie mit einer kleinen Reise ins Weinland Austria

Blossom -love Jedes Jahr am 2. Sonntag im Mai stellen wir uns die Frage, wie wir unseren Müttern eine Freude machen können und ihnen Wertschätzung geben. Viele Mütter erhalten am Muttertag kleine Geschenke von ihrer Familie oder werden von der Hausarbeit freigestellt und nach allen Regeln der Kunst verwöhnt. Tradition und Moderne können sich hier in Form von kleinen Gedichten, selbstgemachten Geschenken, einem Frühstück oder auch ganz klassisch mit einem Blumenstrauß zeigen.

 

 

 

Ein Gedicht, das uns zu diesem Thema ins Auge gefallen ist, stammt von Erich Fromm:
Mutterliebe ist Frieden.
Sie braucht weder erworben,
noch verdient zu werden.

Die Identifikation der Mutter aber auch das spezielle Gefühl der Kinder spielt an diesem Tag eine große Rolle. Selbst unpersönliche Geschenke können durch die Kombination aus Dankbarkeit und Würdigung der Mutter zu etwas Besonderem werden.

 

Aber woher stammt eigentlich der Muttertag?

BBlumenstraussereits seit 1907 hat sich der Muttertag in der westlichen Welt etabliert. Doch schon in der griechischen Antike gibt es Hinweise auf ein Fest zu Ehren der Mütter. Die Göttermutter Rhea wurde im Frühling geehrt.
Als Begründerin wird die Tochter Anna Marie Jarvis genannt, die mit dem Memorial Mothers Day Meeting am 12. Mai 1907 den ersten Muttertag feierte, in Erinnerung an ihre Mutter. 500 weiße Nelken ließ sie bei einer Andacht ihrer Mutter in der Kirche verteilen. An diesem Tag sollten jährliche aktuelle Fragen der Mütter diskutiert werden. Die Methodistin schuf einen offiziellen Ehrentag für alle Mütter und wandte sich mit diesem Wunsch an zahlreich Verein, Geschäftsleute, Geistliche sowie Politiker. Im Jahr 1914 galt der Muttertag erstmalig als nationaler US-Feiertag. Allmählich kam es zur stetigen Kommerzialisierung dieses Tages, was Ann Jarvis als Rückschlag für ihre eigentliche Motivation ansah. Sie wollte Jahre später diesen Feiertag sogar wieder abschaffen, womit sie jedoch keinen Erfolg hatte.
Die Mother´s Day International Association, die 1912 ins Leben gerufen wurde, hatte das Ziel, den Ehrentag der Mütter auf weitere Länder auszuweiten. Als erstes übernahmen die Engländer den Muttertag, dann folgte die Schweiz (1917) und danach Finnland, Norwegen, Schweden und 1924 Österreich.

In Deutschland wurde 1922 in den Blumengeschäften der Muttertag eingeführt. Man warb unter dem Motto „Ehret die Mutter“ und taufte den Muttertag als Tag der Blumenwünsche um. Erst ein Jahr später kam es zu weiteren Werbemaßnahmen und poetische Sprüchen, die sich wirklich auf den Muttertag bezogen. In den 1930er Jahren verknüpfte der Nationalsozialismus die Idee der geehrten Mutterschaft mit der starken Herrenrasse. Im „Gedenk- und Ehrentag der deutschen Mütter“ vermischten sich leider politische Hintergedanken mit religiösen Feiern.

Holzhintergrund mit SchneeglckchenIn Österreich gilt die Begründerin der Frauenbewegung Marianne Hainisch als Initiatorin des Muttertages, der 1924 während der zweiten Amtszeit ihres Sohnes Michael Hainisch als Bundespräsident eingeführt wurde. Zusammen mit der Pfadfinderbewegung engagierte sich die Industriellengattin für die Feier eines Muttertags, der sich rasch durchsetzte.

Heutzutage haben sich die Wirtschaftsverbände auf den zweiten Sonntag im Mai geeinigt und dieser Termin wurde als nicht gesetzlichen Feiertag bestimmt. Sollte jedoch Pfingstsonntag und der Muttertag auf den gleichen Termin fallen, wird in der Regel nach einem Ersatztermin gesucht, um die Öffnung der Blumengeschäfte zu gewährleisten. Dies führte hin und wieder schon zu Fehleinträgen in den Kalendarien.

Eigentlich sollte man viel häufiger einen Muttertag aufrufen, gleichgültig ob am Sonntag oder an einem anderen Tag. Schließlich freut sich jeder von uns über ein kleines Dankeschön oder eine Umarmung mit der Mutter.

13.04.16 Beitrag von: Alexandra Viefers

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