Zwischen Oper und Operette

Steile Felsen, harter Granit und samtweiche Geigentöne in Kombination.  Die Oper im Römersteinbruch, die Operette auf der Seebühne in Mörbisch und – dazwischen der Elfenhof.     1. Die Oper Weltkulturerbe St. Margarethen ist ein für das Burgenland typisches Weindorf, das in die natürliche Schönheit des Ruster Hügellandes eingebettet liegt. Der Römersteinbruch in St. Margarethen […]

Steile Felsen, harter Granit und samtweiche Geigentöne in Kombination. 

Die Oper im Römersteinbruch, die Operette auf der Seebühne in Mörbisch und –

dazwischen der Elfenhof.

 

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1. Die Oper

Weltkulturerbe

St. Margarethen ist ein für das Burgenland typisches Weindorf, das in die natürliche Schönheit des Ruster Hügellandes eingebettet liegt. Der Römersteinbruch in St. Margarethen ist einer der ältesten Steinbrüche Europas und seit 2001 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

In Sandstein gemeißelt

Der dort abgebaute Sandstein wurde für den Bau des Stephansdoms und der bedeutendsten Wiener Ringstraßenbauten verwendet. 1959 wurde hier das erste Europäische Bildhauersymposium gegründet. Zahlreiche Steinplastiken internationaler Künstler prägen das Gelände rund um den Römersteinbruch auf einmalige Weise.

Bühnen zwischen gewaltigen Felsen

In einem Teil des Areals befinden sich heute zwei beeindruckende Freilichtnaturbühnen: Die große Festspielarena, in der seit dem Jahr 1996 jährlich monumental inszenierte Opernfestspiele stattfinden, und die im Jahr 2007 neu gestaltete Ruffinibühne. Die gewaltigen Felswände des Römersteinbruchs bieten eine für die darstellenden Künste ideale Landschaftsszenerie.

Modern und gleichzeitig historisch

Zwei Jahre intensive Bautätigkeit und rund 9 Millionen Euro investierte die Esterházy Privatstiftung in den Ausbau des Festspielareals im Römersteinbruch St. Margarethen. Dabei wurde besonders Wert auf den gefühlvollen Dialog zwischen modernen Bauten und dem jahrhundertealten Bestand gelegt. Das Ziel: dem Besucher ein stimmiges Kulturerlebnis auf höchstem Niveau zu bieten.

Aufregende Kulisse und Architektur

Das junge Architektenteam der AllesWirdGut Architektur ZT GmbH hat es bestens verstanden, mit Feingefühl und aufregender Architektur den hochsensiblen Naturraum des Steinbruchgeländes in St. Margarethen zu gestalten. Die Einzigartigkeit der Felsenkulisse kommt beeindruckend zur Geltung, gleichzeitig findet die notwendige Infrastruktur genügend Raum.

Unvergessliche Festspielabende

Den Besucher erwartet ein beeindruckendes Natur- und Kulturerlebnis unter freiem Himmel mit allen Annehmlichkeiten einer modernen Infrastruktur.

PROGRAMM_2015

TOSKA von Giacomo Puccini

8.Juli bis 15. August, Beginn 21:00, Einlass 19:00

Die Operndiva Floria Tosca und der Maler Mario Cavaradossi Roms gefeiertes Traumpaar auf dem Höhepunkt seiner brennenden Liebe. Als in einer warmen Juninacht des Jahres 1800 ein alter Freund Marios aus der Engelsburg entflieht, beginnt ein hinterhältiger Wettlauf gegen die Zeit und gegen den brutalen Polizeichef Scarpia, der vier Menschen mit in den Abgrund reißt. Schwelgen Sie in Puccinis schwärmerischen Melodien und lassen Sie sich fesseln von den dramatischen letzten Stunden im Leben der schönen Diva. Ein unvergessliches Erlebnis! Sowohl Opernneulinge als auch eingefleischte Liebhaber dieses packenden Opernkrimis kommen auf ihre Kosten.

Link: http://www.ofs.at/de/home/

 


 

 

2. Die Seefestspiele

Das beste Geschenk des Himmels – 

ist das glückliche Talent zur Begeisterung! (Friedrich Schiller)

Dieses Zitat kann man auch auf Intendant Prof. Harald Serafin ummünzen. Nicht umsonst strömten in den letzten Jahren bis zu 200.000 begeisterte Operettenliebhaber im Sommer an den Neusiedlersee.

Das ist das Resultat einer außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte, die 1957 unter KS Herbert Alsen begann. Vor rund 1200 Besuchern feierte „Der Zigeunerbaron“, das Idealstück für die „Mörbischer-Puszta-Atmosphäre“, Premiere auf der damals noch recht einfachen Seebühne. Kammersänger Alsen war bis 1978 Intendant, nach seinem Tod übernahm Fred Liewehr interimistisch die Leitung der Seefestspiele. Ihm folgte von 1980 bis 1984 Franziska Schurli. Die „Teletheater“ unter Dr. Heinrich Mayer übernahm von 1984 bis 1989 die Geschäftsführung. Während dieser Zeit wurde das Hauptgebäude auf dem Seegelände errichtet und die Zuschauertribüne konnte von mittlerweile 3000 auf 3450 Sitzplätze erweitert werden. 1990 folgte KSch. Prof. Rudolf Buczolich als Intendant.

Der folgende Harald Serafin entpuppte sich als idealer Intendant mit modernen Managementqualitäten, der seine Berufung in der Pflege der klassischen Operette sieht. Mit einer bemerkenswerten Hingabe rührt er unermüdlich die Werbetrommel und schaffte es so, jährlich bis zu 200.000 Besucher zu den Seefestspielen an den Neusiedler See zu locken.

PROGRAMM_2015

Eine Nacht in Venedig

von Johann Strauss

9. Juli bis 22. August

Schauplatz Venedig im Karneval. Der stadtbekannte Schwerenöter Herzog Guido von Urbino plant, sich in der Nacht seines Maskenballs mit der schönen Senatorengattin Barbara Delacqua zu vergnügen. Dies ahnend, versteckt der Senator seine Frau im Kloster – das glaubt er zumindest. In Wirklichkeit amüsiert sich Barbara dank einer List mit ihrem Liebhaber. Wer ist dann aber die junge Frau, die Guidos Vertrauter Caramello im Auftrag des Herzogs auf dem Weg zum Kloster abgefangen hat? Ein Feuerwerk der Lustbarkeiten, ein Jahrmarkt der Liebeleien – es erwartet Sie „Eine Nacht in Venedig“ wie aus dem Bilderbuch.

Link: http://www.seefestspiele-moerbisch.at

21.10.14 Beitrag von: Michael Jaugstetter

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